• Daniel

IKIGAI – Die japanische Lebensphilosophie mit Glücklichkeits-Garantie!

Aktualisiert: Okt 9

Iki-what? Denkst du jetzt vielleicht, weil dir die japanische Methode zuvor noch nicht begegnet ist, oder? Und ja, auch wir mussten recherchieren, um herauszufinden was dieses Wort konkret bedeutet.

Doch tadaaaa: wir sind fündig geworden und können dir auch ohne Japanisch-Kenntnisse präsentieren, dass iki-Leben und gai-Wert bedeutet.


Heißt soviel wie: Das Ikigai ist der Grund, der deinem Leben Wert verleiht bzw. es lebenswert macht. Spannend oder?

Wenn du also Bock hast, mehr Sinn in deinem Leben zu finden, solltest du unbedingt weiterlesen! Denn jetzt geht’s ans Eingemachte bzw. an die Schnittstelle.

Denn das Modell der japanischen Lebensphilosophie setzt sich aus 4 Hauptelementen zusammen, dessen Schnittmengen dein Ikigai bilden. Schließ dazu einfach mal deine Augen, geh tief in dich und beantworte diese 4 Fragen:

1. Was liebst du bzw. tust du gerne?

2. Was braucht die Welt bzw. wie kannst du einen Beitrag leisten?

3. Worin bist du besonders gut bzw. was sind deine Stärken?

4. Wofür willst du bezahlt werden bzw. womit kannst du Geld verdienen?


Wie, noch nicht alle Fragen beantwortet? Spaß beiseite: das ist natürlich nicht verwunderlich. Denn, wenn es so einfach wäre sein persönliches Ikigai zu erstellen, würde wohl jeder von uns morgens mit leuchtenden Augen aus dem Bett springen und sich 24 Stunden lang unermüdlich an sein Herzensprojekt setzen.

Leider ist diese Sorte Mensch jedoch NOCH in der Minderheit, was wir mit diesem Blogartikel natürlich verändern wollen. Denn viele schleppen sich zu einem Job den sie nicht mögen, tun Dinge die sie eigentlich gar nicht wollen und fragen sich selten nach dem Sinn dahinter. Dabei steckt in jedem eine Vision, ein Talent und eine Leidenschaft, die es herauszukitzeln gilt.

Also erinnere dich immer wieder an die 4 Fragen des Ikigais und überprüfe sie im Alltag. Vielleicht fällt es dir schwer eine Frage zu beantworten, weil sie innere Blockaden oder Glaubenssätze anstößt – aber by the way:

· Etwas zu lieben bedeutet nicht, dass du es auch perfekt können musst.

· Wenn du denkst, dass die Welt ein Fischbrötchen-Eis oder einen Ganzkörper-Regenschirm benötigt, dann ist das total legitim - es geht ja darum, welche Werte dir wichtig sind.

· Deine Stärken müssen nicht die einzigen Stärken des Universums sein – vielleicht kann sie ein anderer ebenso gut oder gar besser. Aber darum geht es hier nicht!

· Auch lautet die Frage nicht „wie gut“ willst du bezahlt werden, sondern wofür sind Menschen bereit Geld zu geben, weil sie einen Mehrwert erhalten?

Verstehst du was wir meinen? Es geht um dich. Um deine ganz persönliche und ehrliche Beantwortung der Ikigai-Fragen.

Nimm dir die Zeit und überleg mal: Was könntest du den ganzen Tag tun, wenn du dürftest?

Falls deine Antwort jetzt „Dösen“ ist, könntest du sicherlich mal mit einem Schlaflabor Kontakt aufnehmen. Vielleicht kannst du damit wirklich einen Beitrag für die Welt leisten und Geld verdienen. 😜

Aber mal ehrlich: Bei welchen Dingen verlierst du dich in Raum und Zeit? Worüber berichtest du anderen mit einem Strahlen in den Augen? Das kann ein Hobby sein oder eine berufliche Aufgabe… Fakt ist: wenn du hierauf eine Antwort hast, hast du bereits deine PASSION gefunden.


Und nun kannst du daraus eine MISSION entwickeln, indem du dich fragst: was braucht die Welt? Um diesen Punkt zu beantworten, solltest du dich nicht nur in andere versetzen, sondern vor allem überprüfen, was dir wichtig ist. Welche Überzeugung du verspürst und wofür du dich einsetzen willst. Vielleicht ist deine PASSION das Singen und dein Herzblut der Tierschutz. Was würden sich daraus für Möglichkeiten ergeben? Wir glauben: einen Sänger, der sich für das Recht der Tiere einsetzt, braucht die Welt. Was glaubst du?

Die Frage ist nur: ist es auch deine BERUFUNG?

Wenn du gerne singst, aber es dir wahnsinnig schwer fällt die Töne zu treffen, ist es vielleicht eine Leidenschaft, aber keine Berufung. Vielleicht ist es aber easy für dich Texte zu schreiben – dann wäre eine Möglichkeit Songwriter zu werden und andere singen zu lassen. You know what we mean? Die Frage worin bist du gut, zielt eben nicht darauf ab, was du gerne tust, sondern wofür dich andere beneiden bzw. was du mal eben aus dem Ärmel schüttelst.

Und nun kämen wir also zur letzten und spannendsten Frage: Womit willst du dein Geld verdienen bzw. was ist deine PROFESSION? Mega wäre es natürlich, wenn die Überschneidung zwischen BERUFUNG und BERUF besonders hoch ist. Und du mit dem, was du gut kannst auch dein Geld verdienen kannst.

Noch geiler wäre es natürlich: wenn die PASSION auch noch mit den beiden anderen Bereichen überlappen würde. Also, wenn du für etwas brennst, dass du auch noch gut kannst und Leute bereit sind, dafür Geld zu bezahlen.


Und der Oberhammer wäre es: wenn nun auch noch die MISSION dazu passt, weil du mit dem, was du tust die Welt veränderst und einen sinnvollen Beitrag leistest.

Und genau das wäre das ideale Ikigai. Oder in unseren Worten: die Vision, die es gilt sichtbar zu machen. Wenn du diesen Idealzustand gefunden hast, wirst du zu den Menschen gehören, die jeden Morgen freudestrahlend aus dem Bett hüpfen, weil sie wissen, wofür sie es tun.

Also hopp, hopp: bilde dein ideales Ikigai und dann rock die Welt!


#theblua


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