• Daniel

Die 10 goldenen Regeln für eine erfolgreiche Business-Kommunikation.

Aktualisiert: Okt 21

“Boah, wie spricht der denn mit mir?” Ja, genau so sieht`s aus: Nicht jeder kommt mit Worten von anderen klar. Wieso?

Weil wir alle unterschiedliche Erfahrungen in unserem Leben gemacht haben und einen persönlichen Blickwinkel betrachten. Deshalb reagiert jeder anders auf Worte.


Ein falsches Worte kann eine Situation komplett um 180 Grad drehen. Aus der ausgelassenen Partystimmung wird auf einmal eine Trauerfeier. Shit, wirklich? Wegen einem Wort? Ja, genau wegen eines WORTES! Unsere Sprache, unsere Wörter, unsere Betonung – das alles sind so unglaublich machtvolle Instrumente, die wir gewählt einsetzen sollten. Wir Menschen leben davon, dass wir mit anderen Menschen kommunizieren. We love this! “Dann erkläre mir doch bitte, wie kommuniziere ich richtig!” Ja, ähm, so einfach ist es dann doch nicht. Denn wir kommunizieren nicht nur mit unseren Worten, sondern auch mit unserem Verhalten, unseren Blicken oder mit unseren Augen. Wir sind eben keine Roboter, sondern ein Gesamtkunstwerk. Somit kann es schnell passieren, dass etwas fehlinterpretiert wird, wenn wir einige Dinge nicht beachten. “Ok, was soll ich jetzt machen?” Du sollst einfach weiterlesen. Denn jetzt kommen die 10 goldenen Regeln für deine Business-Kommunikation, mit der du in Zukunft immer die richtigen Worte findest. “Her mit den 10 Regeln!”

Die 10 goldenen Regeln für eine erfolgreiche Business-Kommunikation.


Regel 1: Achte auf deine Körpersprache

Kein Witz: 93% unserer Kommunikation ist nonverbal. What? Korrekt! Und weil wir gerade bei Zahlen sind: 55% unserer Kommunikation fällt dabei auf die Kleidung, das Aussehen, sowie Gestik und Mimik. Und weiter geht`s: 35% werden durch die Stimmlage und die Betonung erzeugt. Also achte beim nächsten mal auf deine Sprechgeschwindigkeit und wie du etwas sagst – dann bist du zu einem Drittel schon mal safe. Begegne deinem Gesprächspartner daher selbstbewusst, positiv und immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht. #moveyourbody


Regel 2: Nenne dein Gegenüber stets beim Namen

Wann warst du zuletzt auf einer Party? Kennst du das Cocktailparty-Phänomen? Mit Sicherheit. Denn wenn es mal wieder richtig scheppert auf der Party, die Musik bis zum Anschlag aufgedreht ist und alle wild umher springen, dann wirst du trotzdem aufmerksam, wenn du deinen Namen hörst, richtig? Auch wenn du gerade in ein anderes Gespräch verwickelt bist, registriert dein Gehirn, dass einige Meter entfernt jemand von dir spricht. Ist crazy, aber eine bewiesene Fähigkeit des menschlichen Gehirns. Also gewöhne dir an, dass du dein Gegenüber immer direkt mit seinem Namen ansprichst. Oder im E-Mailverkehr, auf Postkarten, am Telefon, im Kundengespräch, whatever. #saymyname

Regel 3: Halte dich an die 50-50 Regel

Ein Gespräch besteht immer aus mindestens zwei Personen. Jetzt gibt es die Typen, die dir dabei komplett das Ohr abkauen und du gar nicht zum Zuge kommst. Und es gibt die Typen, wo du zwischendurch überprüfen musst, ob das Herz noch schlägt und dein Gegenüber noch atmet, weil da rein gar nix zurück kommt.. Beides nicht optimal. Wir bewerten das Gespräch als angenehm, wenn der Redeanteil bei beiden Gesprächspartnern ausgeglichen ist. Also achte beim nächsten Mal auf deinen Anteil, damit du nicht im Monolog-Land landest. #savethedialog

Regel 4: Fokussiere das Positive

Scheiß Wetter draußen, der Lieferant ist schon wieder zu spät mit der Warenlieferung dran und du bist sowieso komplett gestresst. Ja, ist nicht cool, aber dafür können andere nichts. Also mal entspannt durchatmen und lieber auf positive Ereignisse fokussieren. Statt deinem Gesprächspartner also mit Pessimismus und Nörgelei sämtliche Energie zu ziehen, mach ihm doch einfach mal ein Kompliment und zeige Freude darüber, ihn zu treffen. Alles andere ist Energieverschwendung. #positivfocus

Regel 5: Stelle smarte Fragen

Wer, was, wieso? Kennst du den Spruch: „Wer fragt der führt“? Mit Sicherheit. Also merk ihn dir und speicher ihn ganz tief bei dir ab. Denn mit smarten Fragen kannst du ein Gespräch in die Richtung lenken, die du dir wünschst. Geil, oder? Außerdem bringst du dein Gegenüber zum Nachdenken, erfährst mehr über ihn und zeigst gleichzeitig Interesse an der Person selbst. #perfectquestion

Regel 6: Visualisiere deine Aussagen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Ausgelutschter Spruch, aber trotzdem #Realtalk. Unser Denkapparat auf unserem Hals denkt in Bildern und kann diese auch besser speichern. Nutze deshalb Metaphern und Beispiele, wodurch beim anderen Bilder im Kopf entstehen. Wenn du einen Zettel und einen Stift oder ein Tablet parat hast, dann mach eine kleine Skizze oder zeichne etwas. Du musst kein Picasso sein, es geht darum, dass du damit deine Worte visuell unterstützt. Regel 7: Biete Unterstützung an

Es funktioniert nur, wenn du aktiv zuhörst und dich auf dein Gegenüber einlässt. Kenne seine Wünsche, Probleme oder Herausforderungen. Sprich offen mit ihm und erfahre, was der aktuelle Stand ist und welche Veränderung er sich wünscht.. Sei emphatisch und versetze dich in seine Lage. Wechsel die Perspektive und prüfe, wo du dich einbringen und direkte Unterstützung anbieten kannst. #helpeachother

Regel 8: Steh zu deinen eigenen Fehlern

Fehler sind menschlich und wir alle machen sie. Du auch - komm klar damit. Und wenn du Fehler machst, dann stehe dazu und kommuniziere offen. Sich eine Geschichte ausdenken und den Fehler irgendwie zu vertuschen macht einfach keinen Sinn. Am Ende kommt die Wahrheit sowieso immer ans Licht. Naja, nicht immer. Aber du willst auch nicht der Typ sein, der sich gegenüber seinen Kunden etwas ausdenken muss, oder? Komplette Energieverschwendung. Sei smart und steh zu deinen Fehlern. Auch Geschäftspartner und Kunden werden es dir verzeihen. #nobodyisperfect Regel 9: Überzeugen statt überreden

Dein Gesprächspartner hat eine feste Meinung, die du so gar nicht teilen willst, weil du bereits andere Erfahrungen gemacht hast? Ok, cool! Challenge Accepted! Es geht nicht darum, dass du deinem Gesprächspartner deine Meinung aufdrückst, sodass er am Ende wie ein Roboter alles abnickt. Naja, jedenfalls nicht immer! Nein, es geht um Überzeugung. Womit? Mit deinen Erfahrungen, deinen Kenntnisse und deinen Beispielen aus dem echten Leben. Du willst, dass er deine Perspektive kennenlernt und es selbst versteht. #challengeaccepted

Regel 10: Kritisiere, verklage und urteile nicht

Mit harter Kritik direkt in die Fresse kommst du nicht weiter. Autorität und Schuldzuweisungen verstärkt nur die Antihaltung. Du willst ein zielorientiertes Ergebnis? Dann sprich auf Augenhöhe und teile dein Feedback. Nutze dafür die „I Like und I Wish Methode“. Du teilst deinem Gegenüber mit, was dir besonders gut gefallen hat und was du dir beim nächsten Mal anders wünschst. #IwishIlike

Ready? Top! Jetzt hast du die 10 goldenen Regeln für eine bessere Business-Kommunikation. “Ja, und wie geht es jetzt weiter?” Es geht weiter, wie immer: Bewusst werden, Strategie erstellen und Umsetzen! Nur wenn du Dinge auch anwendest, kannst du dich darin verbessern und neue Erkenntnisse erhalten. Also ran an die Veggie Buletten. Zeit für direkte Aktion. Pick dir 2 oder 3 Regeln aus der Liste heraus und behalte sie im Kopf. Ruf einen Freund, Partner oder Kunden an und wende die Regeln an.. Reflektiere dich danach und schau, wie das Gespräch verlief.


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BOTSCHAFT:

Eine erfolgreiche Kommunikation kann nur stattfinden, wenn du verstehst, dass wir alle unterschiedliche Erfahrungen in unserem Leben sammeln. Das Worte und Taten nicht immer für jeden gleich zu verstehen sind. Eine Kommunikation muss immer auf Augenhöhe und mit Respekt stattfinden. Remember: Kommunikation besteht nicht nur aus unseren Worten, sondern auch aus unserem Verhalten, unserem Aussehen und unseren Gesten. Sei dir darüber bewusst. “Geil, schöner Talk!”

#beblua


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